16.08.2026 – Seit Anfang August können sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Beringen SH ihre Gemeinderechnungen auch via eBill direkt ins E-Banking schicken lassen. Zum Beispiel die Wasserrechnung oder die Hundesteuer.
Und Ihre Gemeinde?
eBill ist nun wirklich keine technische Revolution mehr. Rund 3,8 Millionen Menschen in der Schweiz nutzen den Dienst bereits. Versicherungen, Krankenkassen, Telekomunternehmen oder Energieversorger schicken ihre Rechnungen längst auf diesem Weg.
Auch Gemeinden sind dabei. Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen BL beispielsweise bieten eBill bereits für Gemeinderechnungen an. Und nun eben auch Beringen.
Teuer muss das nicht sein.  Es entstehen zwar Kosten für Gebühren.  Dem stehen bei der Papierrechnung Druck, Papier, Couvert, Porto und Arbeitsaufwand gegenüber.
Zusätzliches Personal braucht es für eBill im laufenden Betrieb grundsätzlich nicht. Im Gegenteil: Elektronische Rechnungen sollen Abläufe vereinfachen und Arbeit einsparen.
Natürlich ist eBill nur ein kleines Puzzleteil. Aber vielleicht zeigt gerade dieses Beispiel, worum es bei der Digitalisierung der Gemeinden gehen sollte.
Nicht jede Digitalisierung braucht zuerst eine Strategie, ein Grossprojekt oder künstliche Intelligenz. Manchmal genügt die Frage: Welchen alltäglichen Vorgang können wir für Bevölkerung und Verwaltung einfacher machen?
Beringen hat einen solchen Schritt gemacht.
Und Ihre Gemeinde? Falls eBill bei Ihnen noch nicht möglich ist: Fragen Sie doch einmal Ihre Finanzverwaltung, warum eigentlich nicht. Aber beachten Sie? Nutzer müssen die Möglichkeit haben, bei eBills alarmiert zu werden. Sie gehen ja nicht ständig ins Banking und verpassen möglicherweise eine Rechnung, was dann Mahnungen auslöst. Ist mir auch schon passiert.