Es beginnt unscheinbar: Eine E-Mail mit einer Rechnung, ein vertrauter Absender, ein Klick. Sekunden später ist das System kompromittiert – oft unbemerkt.

 

Cyberkriminalität ist längst ein hochprofessioneller Wirtschaftszweig. Das Geschäftsvolumen übersteigt jenes des Drogenhandels deutlich, wie Pascal Reiniger, Sicherheitsbeauftragter des Kantons Basel-Landschaft, kürzlich an einer Tagung des Vereins Myni Gmeind erläuterte. Stefan Haller von der Firma Linkyard ergänzte, dass Cyberkriminelle nicht im Pullover mit Kapuzen im Verborgenen agieren, sondern ihren Wohlstand offen zur Schau stellen beispielsweise mit Luxusfahrzeugen.

 

Eine Umfrage zur Cybersicherheit aus dem Jahr 2025 zeigt, dass vielerorts erheblicher Nachholbedarf beim Schutz von IT-Systemen, Prozessen und Daten besteht und bei IT-Dienstleistern das Sicherheits- und Resilienzgefühl gegenüber 2024 signifikant gesunken ist (www.cyberstudie.ch). Gemeinden sind besonders exponiert: überschaubare IT-Strukturen, begrenzte personelle Ressourcen und gleichzeitig hochsensible Personendaten schaffen ein attraktives Ziel.

 

Cyberangriffe gehen oft mit Lösegeldforderungen einher. Die Dunkelziffer ist hoch, da nicht alle Vorfälle öffentlich werden. Prävention ist deshalb entscheidend. Gemeinden, die ihre Mitarbeitenden schulen, reduzieren ihr Risiko erheblich. Wer typische Angriffsmuster kennt, klickt nicht auf verdächtige E-Mails und verhindert Schäden, bevor sie entstehen.

 

Doch selbst die beste Prävention bietet keinen absoluten Schutz. Wenn Systeme verschlüsselt sind, Daten blockiert werden und Forderungen im Raum stehen, zählt vor allem eines: vorbereitet zu sein.

 

Hier setzt ARISCO an. Mit massgeschneiderten Cyberversicherungen unterstützen wir Gemeinden, finanzielle Risiken abzufedern, handlungsfähig zu bleiben und im Ernstfall auf professionelle Unterstützung zählen zu können. Cyberrisiken sind Realität und lassen sich nicht vollständig vermeiden – aber sie lassen sich managen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob man kompromittiert wird, sondern wie gut man darauf vorbereitet ist.

 

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