
5 Tipps für Gemeinden, mit KI umzugehen
KI ist überall unaufhaltsam und in grossem Tempo unterwegs. KI macht auch vor Gemeindeverwaltungen nicht halt. Wahrscheinlich ist jeder Ihrer Mitarbeitenden bereits mit einer KI auf dem Handy ausgerüstet. Also: Was ist zu tun? Es braucht Vorgaben und Führung. Das sind die Elemente, die es zu beachten gilt.
- Assistenz: Wer KI nutzt, sollte sich bewusst sein, dass es sich nicht um eine erweiterte Google-Suchmaschine handelt. Was wir hier haben, ist ein sehr lebendiges System. Es interagiert mit uns. Es steigert Qualität und hilft enorm bei: Texterstellung, Textverbesserung, Stilistik, Zusammenfassen von Sitzungsunterlagen, Vereinfachung komplexer Dokumente, Erarbeitung von Standardantworten auf Bürgerbriefe, Brainstoming, Ideenfindung und natürlich Abklärungen aller Art. KI weiss alles, was im Internet drin steht.
- Datenschutz: Keinerlei Personendaten eingeben. Hinweise auf lebende Personen auf alle Fälle verwischen. verwischen. Anonymisieren. Nichts eingeben, das Du nicht in einer Zeitung lesen willst.
- Wettbewerb: die verschiedenen KI’s ruhig gegeneinander ausspielen. Claude ist nicht ChatGPT, und Perplexity gibt es auch noch. Die meisten sind in Gratisversionen verfügbar und kosten rund CHF 20 pro Monat in Premiumvarianten.
- Check and Re-Check. Am Ende jedes Prozesses muss der Mensch die Plausibilität prüfen. Bevor man aber seinen Büronachbarn mit einer Frage stört, könnte man einfache Dinge einfach über die KI abklären lassen.
- Open Claw: Hierbei handelt es sich um agentische KI. Das System ist in der Lage selbständig Aufgaben auszuführen
Für Gemeinden ist KI eine enorme Chance, die den Alltag massgeblich verändern wird. KI wird kaum Personal sparen, sondern höchstens den Fachkräftemangel beheben. Also ein doppelter Gewinn. Vor allem wird KI wie zuvor schon die Einführung von Schreibprogrammen, unsere Ansprüche auf Resultate der Verwaltung steigern. Unter dem Strich gibt es nicht weniger zu tun. Aber die Qualität dürfte steigen.
Ich würde jedenfalls rasch einsteigen und vor allem die Standardantworten vorziehen. Denn es kann gut sein, dass KI demnächst kontingentiert wird, da sie zu viel Rechenkapazität frisst. Vergleiche dazu Seite 67 der Economist-Ausgabe vom 18. April.
Wer nun immer noch nicht weiss, wie er KI nutzen soll: Ganz einfach: Fragen Sie Ihre KI! Die schreibt Ihnen auch ein Konzept zur Frage, wie Sie mit KI umgehen sollen.






