Luzerner Gemeindeschreiber wollen Fachkräftemangel aktiv gestalten

 

Eine Arbeitsgruppe hat in den vergangenen Wochen Dialoge geführt. Fazit: IT-Tools spielen eine untergeordnete Rolle.

 

01.03.2026 – Um den Fachkräftemangel zu beheben ist Transformation wichtig. Denn eine Studie des Beratungsunternehmens PwC schätzt, dass bis 2030 jeder vierte Arbeitsplatz von Fachkräftemangel betroffen sein könnte. Wenn Fachkräfte ausbleiben, geht bald auch das Know How verloren. Mit unabsehbaren Konsequenzen.

 

Zur Lösung braucht es Transformation, so Reto Schöpfer im Info-Blatt des Gemeindeschreiber- und Geschäftsführerverbandes Luzern (GGV). Schöpfer ist Gemeindeschreiber und Notar in Meggen. Die entscheidende Frage laute nicht, «ob» man sich verändern müsse, sondern ob man aktiv gestalte oder passiv getrieben werde. Zudem sei Transformation in der Verwaltung kein IT-Projekt, sondern zu drei Vierteln eine Frage von Haltung, Organisation und Führung. IT-Tools spielten mit 25 Prozent lediglich eine untergeordnete Rolle.

 

Eine eingesetzte Arbeitsgruppe Fachkräftemangel habe in den vergangenen Wochen zahlreiche Dialoge mit Amtsverbänden geführt. Die bisherigen Rückmeldungen hätten gezeigt, dass hier ein wesentlicher Handlungsbedarf durch die Teilnehmenden erkannt worden sei.

 

Diese würden nun das Rückgrat bilden für die Erarbeitung konkreter Zielbilder und ersten Massnahmen, die im Vorstand des GGV diskutiert würden.