Es beginnt unscheinbar: Eine E-Mail mit einer Rechnung von einem bekannten Absender. Ein Klick – und schon ist das System infiziert. Und keiner merkt es.

Cybercrime ist ein Wirtschaftszweig wie andere auch. Das Volumen übersteigt jenes des Drogenhandels um Längen, wie Pascal Reiniger, Sicherheitsbeauftragter des Kantons Basel-Landschaft an einer Tagung des Vereins Myni Gmeind unlängst deutlich machte. Stefan Haller von der Firma Linkyard ergänzte an diesem Online-Anlass, dass Kriminelle nicht in Pullover mit Kapuzen vor Bildschirmen in dunklen Kellern hockten, sondern protzten mit Lamborghinis in aller Öffentlichkeit.

 

Auch Gemeinden sind betroffen. Eine Umfrage 2025 zur Cybersicherheit zeigte auf, dass viele von ihnen Nachholbedarf haben beim Schutz ihrer IT-Systeme, Prozesse und Daten. Das Bundesamt für Cybersicherheit meldete bereits mehrere Vorfälle. Gemeinden sind besonders exponiert wegen ihren überschaubaren IT-Strukturen, den oft begrenzten Ressourcen in Verbindung mit den hochsensiblen Personendaten, die sie zu verantworten haben.

 

Ein Hackerangriff folgt oft in Kombination mit einer Lösegeldforderung. Und die Dunkelziffer ist gross. Denn längst nicht alle Fälle erreichen das Licht der Öffentlichkeit. Wer seine Mitarbeitenden systematisch schult, reduziert das Risiko massiv. Wer weiss, wie ein Angriff aussieht, klickt nicht auf eine verdächtige E-Mail. Wer sensibilisiert ist, erkennt Muster – und verhindert Schaden, bevor er entsteht.

 

Doch selbst die beste Prävention bietet keine absolute Sicherheit. Wenn Systeme verschlüsselt werden, Daten blockiert sind und Forderungen im Raum stehen, zählt vor allem eines: vorbereitet sein.

 

Hier setzt die Lösung von ARISCO an. Mit Cyberversicherungen unterstützt das Unternehmen Gemeinden dabei, finanzielle Risiken abzufedern, schnell handlungsfähig zu bleiben und im Ernstfall professionell begleitet zu werden.

 

Cyberrisiken lassen sich nicht vollständig vermeiden. Aber sie lassen sich managen.

Die entscheidende Frage ist nicht, ob ein Angriff kommt – sondern, wie gut eine Gemeinde darauf vorbereitet ist.

 

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