Was bleibt nach den obligatorischen Abgaben und Fixkosten Ende Monat im Portemonnaie übrig? Dieser Frage nachgegangen ist auch in diesem Jahr wieder die Credit Suisse. Zum fünften Mal herausgekommen sind Angaben dazu, wo monetär gesehen in der Schweiz sich die attraktivsten Gegenden befinden.

Es geht somit nicht nur darum, die attraktivsten Gemeinden bezüglich der Steuerhöhe zu ermitteln. Einbezogen werden weitere Faktoren: Krankenversicherungsbeiträge, Mieten, Immobilienpreise, Pendelkosten, Kinderbetreuungskosten und auch Gebühren für Wasser, Abwasser und Abfall.

Somit wird das frei verfügbare Einkommen wie folgt berechnet: Ausgangspunkt ist das Erwerbseinkommen. In einer ersten Stufe werden die Sozialversicherungsbeiträge, jene an die zweite Säule und die obligatorische Krankenversicherung in Abzug gebracht. Dann gehen weg  Wohn- und Ausgaben für Energie und Elektrizität sowie die Auslagen fürs Pendeln. Was bleibt ist das verfügbare Einkommen. Für die Analyse wurden die vier Haushalttypen ledig, Ehepaare ohne und mit Kindern und Rentnerpaare berücksichtigt.

Die Analyse zeigt folgende Resultate:

In der Westschweiz (hier im Bild der Genfersee) ist die Steuerbelastung am höchsten, in der Zentralschweiz am tiefsten. Die Unterschiede sind teilweise sehr erheblich. Die Wohnkosten sind hoch in den Zentren und gewissen Tourismusregionen. In der Regel gehen etwa 10 Prozent der Einnahmen für diesen Bereich weg. Bei den Krankenversicherungen liegen die Westschweizer Kantone im oberen Preissegment, hingegen sind die Kosten für die Kinderbetreuung tiefer. Die Aggregation aller Daten führt zur finanziellen Wohnattraktivität der Schweizer Gemeinden. Hier zeigt sich: Das Leben ist teuer in den Grossagglomerationen Genf-Lausanne, Bern, Basel und Zürich sowie in der Tourismusregion um St. Moritz.

Wer CS-Kunde ist kann sich für seine Wohngemeinde das detaillierte Faktenblatt geben lassen.