An so vielen Orten in der Schweiz wollen Gemeindepolitiker ihre Standorte gestalten und weiter positiv entwickeln. Sich fokussieren auf innovative, wettbewerbsorientierte, moderne und zukunftsgerichtete Strategien und Projekte für den Standort, an dem sie Verantwortung tragen. Hier gilt es Aktionen zu planen und Massnahmen umzusetzen, die einen Unterschied machen für ihre Gemeinde. Im Vergleich zu früher. Im Vergleich zu umliegenden Gemeinden.

Nicht wenige denken zurecht, dass hier Methoden der Standortförderung helfen können. Das stimmt. Allerdings erfolgt die Herangehensweise in vielen Fällen zu punktuell. Man denkt man müsse die Kommunikation zum Standort verbessern. Und beginnt damit. Stellt allerdings manchmal fest: Ja, worüber wollen wir eigentlich kommunizieren?

Standortförderung ist etwas Ganzheitliches. Einzelne Sektoren herauszupicken mag zwar einen quick-win geben. Nicht selten aber ist es so, dass sich Fragen auftun, die das ganze Projekt zum Bremsen zwingen. Und nicht selten schlafen danach die Bestrebungen wieder ein und die Exekutive wird vom Tagesgeschäft fortgerissen.

Es ist deshalb sinnvoll, vor der Inangriffnahme einen Schritt zurück zu tun. Wie in der Küche beim Kochen. Man fängt ja auch nicht mit dem Rezept oben links an und kocht sich durch, sondern liest zuerst die ganze Einleitung von A bis Z durch. Oder wie hat uns doch der Lehrer vor der Prüfung eingeschärft: «lest zuerst die ganze Aufgabe bis zum Ende durch, bevor ihr anfangt.»

Ein solches Rezept enthält hier das Merkblatt «8 Schritte zur perfekten Gemeinde». Es sind keine grossen Schritte und sie fressen nicht viel Zeit und Geld. Aber es macht einfach Sinn, sie kurz durchzugehen.