Standortförderung auf nationaler Ebene – Das Beispiel Frankreich

«Choose France»/»Wählt Frankreich». So wirbt Präsident Emmanuel Macron für den Unternehmensstandort seines Landes.

Er tut dies seit seiner Wahl im Rahmen einer jährlichen Veranstaltung im Schloss Versailles und lädt dazu führende Unternehmer Frankreichs ein.

Dieser internationale Wirtschaftsgipfel findet seine Entsprechung im Netz mit der Sonderseite «choose-france, die am Elysèe-Auftritt beigefügt ist.

Hier geht es ganz klar darum, Firmen aus dem Ausland für den Standort Frankreich zu begeistern. Der Präsident startete die Initiative im Januar 2018 und führte sie seither jährlich fort. Rund 150 Firmenchefs sind eingeladen.

Bei den Anlässen steht im Vordergrund, die Attraktivität der Wirtschaft in Frankreich aufzuzeigen und die vorteilhafte Politik der Regierung, die Investitionen ermuntert.

Mit einem speziellen Plan «France Relance» wird beigetragen an die Transformation der Wirtschaft in Richtung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Damit soll eine langfristige Dynamik ausgelöst werden.

In seiner mit vielen statistischen Superlativen bespickten Grussbotschaft wies Emmanuel Macron unter anderem daraufhin, im Jahr 2019 zum europaweit attraktivsten Land für Auslandsinvestitionen geworden zu sein.

Natürlich ist das PR. Doch wer PR-Botschaften kreieren will, muss Grundlagenarbeit betreiben. Erst wenn Superlative geschaffen worden sind, können diese in PR-Botschaften verbreitet werden. Wodurch gewisse Effekte und Reaktionen beim Publikum ausgelöst werden.

In der Schweiz haben wir das SECO, Switzerland Global Enterprise, die Economiesuisse und den Think Tank Avenir Suisse. Vielleicht lassen sich diese Organisationen auch ein bisschen durch Seitenblicke inspirieren. Ein jährlicher Medien-Event unseres Volkswirtschaftsministers zum Thema Standortförderung der Schweiz wäre vielleicht auch etwas Gutes.

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