Unlängst haben wir in diesem Blog eine Umfrage bei Gemeinden lanciert. Zur Debatte stand die Gretchenfrage «Wie hast Du’s mit der Wirtschaftsförderung?».

Wir hatten gefragt, ob Neuzuzügerfirmen oder Neugründerfirmen einen Willkommensbrief erhielten, Befindlichkeitsbefragungen durchgeführt würden, Firmenbesuche stattfänden und zu Erfolgen gratuliert werde. Ferner, ob beim Leerständemanagement bei Liegenschaften geholfen werde von Seiten der Gemeinde und ob Netzwerkanlässe durchgeführt würden.

Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.

 

So erhalten alle Neuzuzügerfirmen einen Willkommensbrief. Einen Brief für Neugründer wollen 2/3 der Antwortenden einführen. Ein Drittel führt Firmenbefragungen durch. Ein Drittel führt noch keine Firmenbesuche durch, viele wollen diese Praxis jedoch einführen. Gratulationen zu Erfolgen wollen 50% einführen. Die Hälfte der Gemeinden hilft beim Marketing leer stehender Gewerbeliegenschaften und Netzwerkanlässe werden zumeist (ausser Corona) regelmässig durchgeführt.

Diese Resultate sind ein Zwischenstand. Sie sind auch noch nicht sehr repräsentativ, weshalb die Umfrage noch bis Ende März verlängert wird.

 

Übrigens: Zahlreiche Gemeinden siedeln die Funktion Standortförderung ganz nahe bei der leitenden Exekutive an. So hat unlängst die Deutsche Gemeinde Altenbeken bei Paderborn eine entsprechende Initiative umgesetzt.