Kaltbrunn im Kanton St. Gallen im Wahlkreis See-Gaster gelegen, ist eine Gemeinde, die nicht stark heraussticht. Gemäss den Raiffeisen-Gemeindeinfos ist der Ort eher durchschnittlich. Wohnungsmarkt, Preise und Mieten sind mittelprächtig gut, die Mobilität sogar eher schwach. Dafür siehts bei den Steuern gut aus! 

Und doch: Die Gemeinde vermag zu punkten. Und zwar dank Schöpfergeist und Innovationskraft ihrer Bewohnerschaft. So erreicht eine Künstlerin schweizweites Aufsehen und ist bereits im Bundeshaus verankert.

Susan von Aarburg, Mitarbeiterin in der Pharmabranche, hat ihr Hobby zu einer Leidenschaft entwickelt. Sie leistet damit einen Beitrag ans Recycling und an das Heimatgefühl in der Schweiz. Susan von Aarburg fabriziert Milchkannenlaternen. Ausgangsmaterial sind ausrangierte Milchkannen. Diese werden verziert mit heimatlichen Sujets. Beispielsweise eine Alpabfahrt in der Form eines grossen Herzens.

Die erste Milchkannenlaterne fertigte Susan von Aarburg von dreieinhalb Jahren, wie der Schweizerbauer in einem online-Bericht vom 28.02.2021 beschreibt. Aktuell arbeitet sie an Preisen für den Gabentempel des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022.

Ihre Schaffenskraft widmet sie nicht nur den ausrangierten Milchkannen. Im Angebot sind auch Laternen, die aus Schellen gefertigt werden, verzierte Sägen und weitere Gegenstände.

Ihre Kunst hat es bis ins Bundeshaus geschafft. Selbst Bundespräsident Guy Parmelin ist Inhaber einer Milchkannenlaterne.

Der Claim der Gemeinde Kaltbrunn lautet «Leben, arbeiten, gestalten». Mit den Arbeiten von Susan von Aarburg ist im Dorf der gestalterischen Aspekt perfekt realisiert.,