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Kunst und Handwerk

Der Schwarzwald lockt

Tapete an der Wand

Vor einigen Tagen haben wir an dieser Stelle berichtet, wie im Schwarzwald vereinzelt in Städten und Kommunen neue Wege gefunden werden, um das Ladensterben zu stoppen. Ein Beispiel war ein Multigeschäft mit Kaffeehaus und Handwerkskunst. In Hongkong gibts für die Bewohner seit dem 1. August Konsumgutscheine, um den serbelnden Detailhandel in der City zu beleben. 

Es gibt aber auch Beispiele aus der Schweiz. Sogar ein umfassendes, das nicht nur auf ein Einzelgeschäft ausgerichtet ist.

Es geht um etwas Strategisches. Ein loser Zusammenschluss von Persönlichkeiten, die hinter den Geschäften, Vereinen und der Stadt Dietikon stehen. So steht es in einem in der Limmattaler-Zeitung vom 28.07.2021.

Mit zahlreichen Aktionen wird Aufmerksamkeit und Medienecho erzeugt. So geriet der vor Jahresfrist geschaffene Verbund unter dem Label «Netzwerkstadt Dietikon» erstmals so richtig in die Öffentlichkeit, als man im letzten Winter die Lichtkunstausstellung «DietikON» ins Leben rief. In der Zeit zwischen dem 15. Januar und dem 28. Februar verzauberte eine Kunst-Openair-Ausstellung die Dietiker Innenstadt und zog das Publikum in den Bann. 12 leuchtende Kunstobjekte lockten nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner auf die Strasse, sondern brachte auch Zustrom und eine Belebung der City.

im Weiteren wurden Führungen veranstaltet und es gab auch einen Tag der offenen Tür bei den Geschäften, um unter anderem auch Einblicke hinter die Kulissen anzubieten. Ein siebenköpfiges Kernteam steuert das Programm.

Die Idee der Netzwerkstatt sei im Laufe des Sommers 2020 entstanden, berichtet der Dietiker Standortförderer Adrian Ebenberger. Durch die Verknüpfung von Kontakten habe die Idee mehr und mehr Gestalt angenommen und sei am Schluss zu einem regelrechten Programm ausgereift.

«Zentral sind immer die Menschen, die solche Initiativen weitertragen», meint Ebenberger gegenüber unserem Blog. Zwar sei die Stadt nach wie vor im Kernteam vertreten, spiele aber keine tragende Rolle mehr dabei. Das Projekt hat sich entwickelt und ist so zu einem Selbstläufer geworden.

Das Beispiel zeigt auch besonders schön, welche Rolle und Funktion eine Standortförderung ausüben kann. Gute Standortförderung kreiert Ideen, verknüpft Interessen miteinander, geht aktiv auf mögliche Partner zu und lässt dann die Sache sich entwickeln. Genauso ist es hier geschehen.

Ihr

Bruno Hofer

09.08.2021

Verweise

DietikON

Blog-Beitrag Vorbild Schwarzwald

Blog-Beitrag City-Ol

Dazu passt die Publikation

Merkblatt Standortvermarktung