Wenn eine Fusionsgemeinde plötzlich sich selber entdeckt

Rekingen tut so, als sei die Gemeinde gerade auf die Welt gekommen und suche nun ihren Platz in der Gemeinschaft der Völker. So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich in der Lokalzeitung „die Botschaft“ lese, dass die Bewohnerschaft von Rekingen im Rheintal am Nordrand des Kantons Aargau über ihre Zukunft befragt wurde. Im Rahmen eines Workshops. Ich reibe mir die Augen. Hat da in Rekingen und Umgebung nicht gerade vor kurzer Zeit eine Volksabstimmung zur Fusion stattgefunden, wo Rekingen wie andere ihre Autonomie aufgeben? Natürlich hat es das. Wäre es da nicht gescheiter, sich als Rekinger Bevölkerung nicht mehr mit der Identität von Rekingen zu beschäftigen und stattdessen zu überlegen, wie die neue Gemeinde Zurzach entlang des ganzen Rheins aussehen und sich positionieren sollte? Ein Rekinger ist ja in der Zukunft nicht mehr „nur“ ein Rekinger. Er stimmt mit für eine ganze Subregion. Diese wurde in der Vision Zurzibiet vorgespurt und wird jetzt realisiert. Also bitte, liebe Rekinger: versteht Euch neu als tolle Rheintaler in der Gemeinde Zurzach. Wirkt mit, weitet Euren Horizont, seid Teil eines grösseren Ganzen und versteht Euch auch als Solches. So werdet ihr nicht nur bedeutsam, sondern habt auch viel mehr für Euch in Rekingen getan, als wenn Ihr Euch mit etwas beschäftigt, das ohnehin bald Geschichte sein wird. Ihr seid jetzt mehr als nur Rekinger. Die neue Gemeinde Zurzach braucht Euch als Zurzacher. So wird in der neuen Gemeinde ein gutes Kommunalmanagement entstehen. 

 

Das ist Kommunalmanagement

 

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