Blog Beiträge / Standortvermarktung

Warum sollen Standorte nicht werben dürfen?

Der Kanton Obwalden kriegte eins auf den Deckel. Und ging in sich, bereute alles und tat Busse. Wie es sich in katholischen Gefilden zu gehören scheint. Seine Sünde? Er warb anderen Regionen Firmen ab. Stellte eigene Vorteile in den Raum. Die Medienmoralisten deckelten ihn böse. Mich macht so etwas stutzig. Zwar sagen alle: Das ziemt

Wird das WEF die Innerschweizer Standortgunst wieder verbessern?

Die Innerschweiz hat für die Wirtschaft an Standortgunst eingebüsst. Dies zeigt die neue Jahresanalyse der Credit Suisse, die am 14.10.2020 veröffentlicht wurde . Mit Ausnahme von Zug sind alle Kantone zurückgefallen: Luzern von Rang 7 auf 8, Nidwalden von 5 auf 7 und Obwalden von 12 auf 14. Dieser Bericht ist keine gute Nachricht. Wer liest, dass

Vergabepraxis im Kreuzverhör – das Beispiel Wittenbach (SG)

Viele Gemeinden unternehmen vieles, um mit Namen in der Zeitung Erwähnung zu finden. Sie wollen, dass sie positiv in der Öffentlichkeit erscheinen. Dass ihre Standortfaktoren gebührend gewürdigt werden. Doch oft ist es leider nicht so. Die Medien greifen Themen auf, die sie selber wählen und sind selten bereit, eine Image-Story zu publizieren. So auch in

Gemeindewebseite als Botschafterin nutzen

Ich darf es glaube ich wirklich sagen: Die meisten Gemeindeverantwortlichen unterschätzen die Bedeutung und die Chancen ihrer Gemeinde-Webseiten. Und das kam so: Zuerst waren die Gemeinden. Verwaltungsbetriebe. Wer etwas wollte musste vorbeikommen. Mal war die Behörde freundlich, mal eher nicht so sehr. Und auf einmal kam das Internet. Viele Gemeinden sträubten sich lange. Und am

Kommunikationskonzept für Gemeinden

Eine schöne Ortstafel am Dorfeingang wie in Escholzmatt (Bild) zeigt es: Eine gute Kommunikation über einen Standort ist das A und O einer qualitativ hochstehenden Standortförderung. Sie hilft die Trümpfe ins rechte Licht zu stellen und deren Erfolge zu verbuchen. Die Standort-Kommunikation, die neben den beiden Bereichen Standort-Entwicklung und Standort-Management angesiedelt ist, braucht eine systematische

Neulich getroffen: Steffen Klatt, Gründer und Leiter eines Wirtschaftsnachrichtendienstes für Standortförderer

Er hat eines der innovativsten, raffiniertesten und gleichzeitig einfachsten Medienprodukte der letzten Jahre in der Schweiz geschaffen: Steffen Klatt. Mit seinem täglichen Newsletter „Punkt vier“ unterstützt er Standortförderer in verschiedenen Regionen bei ihrer Arbeit. Wie kam es dazu? Wie entwickelte sich der Dienst? Wohin geht die Reise? Ein Portrait. von Bruno Hofer, Kommunalmanagement AG in

Energiewende im Knonaueramt schon fast geschafft

Die Energiewende auf Kurs bringen. Das sollte eigentlich für jede Gemeinde ein Ziel sein. Gewisse Regionen sind hier schon weiter als andere. So beispielsweise das Knonaueramt. Die regionale Standortförderung mit dem Schmetterling im Emblem lancierte bereits im Jahre 2010 eine Offensive. Seither hat sich der Anteil der Erneuerbaren am Energie-Gesamtverbrauch mehr als verdoppelt und liegt

Ein Waldspaziergang im Süden Deutschlands

Zur Wohnortförderung lassen sich Gemeinden verschiedenes einfallen. Man könnte lyrisch werden: In einem wunderschönen Land, in einer reizend netten Stadt, da gibt es in einem Waldgebiet an einer Anhöhe einen verwinkelten Spazierweg, der zum Verweilen einlädt und inspirierend ist. Mit mehreren Themenplätzen. Am Wegrand grüssen Goethe, Rilke und Kafka, aber auch Lewis Carroll, Tavernier und

Zurzibiet: Mit einem Modellvorhaben in die digitale Zukunft

Im Rahmen der Standort-Entwicklung hat sich die Region immer wieder die Frage gestellt, wie sich die Voraussetzungen verbessern lassen, um in eine prosperierende Zukunft zu schreiten. Aktuell bestehen viele Herausforderungen. So müssen beispielsweise Schulen konzentriert werden weil zu wenig Nachwuchs vorhanden ist. Zu Beginn des Jahres 2020 hat der Gemeindeverband ZurzibietRegio seine Standortförderung auf neue

Corona-Webinare von Hofer Kommunalmanagement: Das sind die Resultate

Die meisten Gemeinden wurden von der Corona-Krise auf dem falschen Fuss erwischt. Dies ergaben verschiedene Corona-Webinare, die von Hofer Kommunalmanagement im Juni abgehalten wurden. Für das Personal bedeutete das in vielen Fällen einen Wechsel ins Homeoffice, was da und dort zu Problemen im logistischen Bereich führen konnte. Nicht alle Mitarbeitenden verfügten über einen Laptop, was