Checkliste Gebietsmanagement

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Checkliste Gebietsmanagement

Gebietsmanagement hat zum Ziel ein bestimmtes Gebiet, ein Schlüsselareal mit Leben zu füllen. Ein Gebietsmanager betreibt Freiraumentwicklung und fördert die Ansiedlung interessanter Unternehmungen. Dazu gehören auch planerische und entwicklungsspezifische Aspekte. Das Gebietsmanagement läuft in das Ansiedlungsmanagement über.

Worum geht es zuerst beim Gebietsmanagement?

In erster Linie um ein klar definiertes Gebiet. Dieses soll entwickelt und mit Leben gefüllt werden. Dazu braucht es in erster Linie Interessenten, die ein Entwicklung schaffen möchten. Diese Treiber sind zu identifizieren und zu vernetzen. Interessenten können sein Grundeigentümer oder und Investoren. Der Grundeigentümer will Geld erhalten und der Investor Geld investieren. Als Investoren denkbar sind auch Immobilienentwicklungsfirmen, aber auch Baukonzerne oder Pensionskassen resp. Finanzinstitute. Manchmal ist der Grundeigentümer mit dem Investor identisch.

Um gutes Gebietsmanagement betreiben zu können ist ein Netzwerk zu möglichen Investoren von grosser Hilfe.

Um eine Entwicklung zu ermöglichen braucht es Grundlagen.

Diese sind einerseits einmal raumplanerischer Natur. Zonen müssen gebildet und festgelegt werden. Oft bedarf dies politischer Prozesse.

Fragen der Erschliessung sind ebenfalls zentral. Auch hier ist der Einbezug der Planungsverantwortlichen auf Ebene Region und Kanton wichtig.

Projekte eines Siedlungsgebietsmanagers umfassen somit einerseits das Aufbereiten des entsprechenden Areals, die Vernetzung mit Interessenten und die Gestaltung einer konkreten Entwicklung. Solche Projekte sind zeitraubend. Sie benötigen klare Strukturen, solide Prozesse, aktives Projektmanagement, Communications Skills und grosses Verhandlungsgeschick. Der Gebietsmanager muss bei allen Beteiligten Vertrauen besitzen.

Vermarkten der Region

Vollziehen von Planungsinstrumenten

Schnittstelle zur -> Wirtschaftsförderung

Vernetzen der Partner:

Öffentliche Hand

Privatwirtschaft

Gemeinden

Planungsverbände

Wirtschaftsförderungen

Kanton

Investoren

Ziel: Generierung von Entwicklungsprojekten

Diese führen dann zu konkreten Angeboten.

Skills in

Kommunikation

Standortförderung

Städtebau

Verkehrsplanung

Raumplanung