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STANDORTFÖRDERUNG

Malmö - Vorbild für die ganze Schweiz

Vor 25 Jahren trostlos – heute eine der innovativsten Städte der Welt: Malmö, viertgrösste Stadt Schwedens. Wachstum jährlich im vierstelligen Bereich. Multikulti mit 170 Nationen. 1995 noch war die Werftenkrise über die Stadt hereingebrochen. Zahllose Jobs wurden vernichtet. Die Arbeitslosigkeit war hoch wie nirgends sonst im ganzen Land. Heute ist die Stadt völlig neu erfunden. Ein Wissensstandort. Das Portrait dieser Innovation am Öresund findet sich im «Touring», dem meistgelesenen Magazin der Schweiz, Ausgabe November 2020. Und zwar im Rahmen eines Dossiers zum Thema «Stadt der Zukunft». Ich finde es sehr lesenswert! Da werden Futurismen und Utopien vorgestellt wie Masdar City, Epcot, Broadacre City, Ville Contemporaine, Arkologie, Eco-City 2020 und Lilipads, die Arche Noah der Zukunft. Aber auch Beispiele wie Malmö.
Malmö musste sich völlig neu erfinden. Und tat es auch. Wurde zum Wissensstandort. 1998 die Gründung einer Universität. IT, Umwelt und Nachhaltigkeit bildeten die Fächer-Schwerpunkte. 2000 kam die Eröffnung der Öresundbrücke als Verbindung zwischen Schweden und Dänemark hinzu. Eine Infrastruktur als Wachstumstreiber. Doch wirklich wesentlich war die Richtungsänderung in der Philosophie der Stadt: Sie verschwor sich der Nachhaltigkeit. Als eine der ersten Städte Schwedens wurde Biomüll konsequent getrennt und der Gasgewinn daraus als Treibstoff eingesetzt. Man setzt auf Wind, Solarkraft und Geothermie. Mit Bohrtiefen bis zu 7000 Metern.
An Malmö sticht ins Auge, wie praxisbezogen das alles ist. Die Autorin, Juliane Lutz, fasst Übertragbares zusammen: Malmö kann als Vorbild genannt werden für die Nutzung von Sonnenenergie und Windkraft, aber auch für Biomasse. Ferner ein Rezept für das Umsteigen auf Velo und Bus: Mietstationen anbieten und Radstellplätze schaffen. Zudem befinden sich die Stadtoberen im ständigen Online-Gespräch mit der Bürgerschaft. Feedbackschlaufen führen zu laufenden Verbesserungen.
Die Vorgabe, bis 2020 den Energieverbrauch pro Einwohner um 20 Prozent zu senken, wurde bereits 2006 erreicht. 2030 will Malmö völlig emissionsfrei sein.

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Noch ein Jahr bis zur Gemeinderatswahl im Kanton Aargau

Die Grossratswahlen im Kanton Aargau sind Geschichte, die Mitglieder sind gewählt. Der Wahlkampf ist vorbei. Doch bereits geht's wieder los: in einem schon sind die Wahlen in die Gemeindeexekutiven. Der Kanton kommt nicht zur Ruhe. Und erst recht nicht jene Exekutivmitglieder, die beschlossen haben, noch einmal zu kandidieren. Für sie stellt sich die Frage: Was kann ich tun, um meine Chancen zu erhöhen? Eine gute Möglichkeit besteht sicher darin, sich zu überlegen, wie die Gemeinde sich positiv entwickeln kann. Und hierzu hätte ich brandneu ein neues Merkblatt verfasst. Es trägt den Titel "in acht Schritten zu perfekten Gemeinde - und was dabei das Wichtigste ist.". Gewinnbringende Lektüre!

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NACH DER RHEINTAL-FUSION IM ZURZIBIET

Wird das WEF die Innerschweizer Standortgunst wieder verbessern?

Die Innerschweiz hat für die Wirtschaft an Standortgunst eingebüsst. Dies zeigt die neue Jahresanalyse der Credit Suisse, die am 14.10.2020 veröffentlicht wurde . Mit Ausnahme von Zug sind alle Kantone zurückgefallen:
Luzern von Rang 7 auf 8, Nidwalden von 5 auf 7 und Obwalden von 12 auf 14. Dieser Bericht ist keine gute Nachricht. Wer liest, dass die Standortgunst abgenommen hat, wird nicht alsogleich das Handy zücken und die Nummer eines der Standortförderer in der Innerschweiz wie beispielsweise Ivan Buck anwählen.
Im Gegenteil. Selbst wenn er das geplant hatte, wird er nun zögern und sich auf andere Standorte fokussieren. Beispielsweise Genf! Dieser Kanton hat um viele Plätze zugelegt. Für die Innerschweiz heisst das: Da scheint ein Impuls nötig zu sein. Schlechte Nachrichten können nur durch gute Nachrichten in Überzahl wett gemacht werden. Und da scheint nun ja das WEF im nächsten Frühling auf dem Bürgenstock gerade wie gerufen zu kommen.
Das WEF ist ein Brand. Das WEF steht für verschiedenen Begriffe: WEF als Motor für Vernetzung von Politik, Wissenschaft und Politik. Das WEF als Impulsgeber für die Wirtschaft, das WEF als Propagandaplattform für die ganze Welt.
Der Bürgenstock anderseits ist auch zu einem Brand geworden. Einerseits als attraktiver Tourismusort für Kongresse und Events. Anderseits aber auch als sagenumwobener Versammlungsort der Allergrössten dieser Welt. Eine Bilderberg-Konferenz fand zum Beispiel 1960 hier statt.
Es darf also Hoffnung gehegt werden in den Austragungsort und in das WEF der Innerschweiz. Zu hoffen ist, dass der Teilnehmerkreis jenem von Davos entsprechen wird, die Durchführung hochklassig sein wird und damit eine Imagewirkung entfaltet wird, die sich in konkretem Nutzen für die Region ausweisen wird.
Doch vor zu grossem Optimismus sei gewarnt. Wer glaubt damit das Ansiedlungsmanagement pushen zu können, dürfte falsch liegen. Die Ansiedlung von Unternehmen in spezifischen Arealen von Bedeutung ist mit guter PR für die Region noch lange nicht getan. Das ist Knochenarbeit die viel Zeit, Energie, Know How und Power braucht. Man muss Kontakte knüpfen, dranbleiben und vor allem: Man braucht tragfähige Konzept und Unterlagen zu konkreten Angeboten.
Deshalb wird ein WEF in der Innerschweiz zwar schon von Bedeutung sein aber einerseits nur als Dauereinrichtung und weniger als Eintagsfliege und zweitens lediglich als flankierende Aktion der Standortvermarktung und nicht als singulärer Event.

Merkblätter von Hofer Kommunalmanagement AG

Die Merkblätter von Hofer Kommunalmanagement AG helfen Ihnen beim Thema Stndortförderung. Impulse für die kommunale Ebene und darüber hinaus.
Wo steht Ihre Gemeinde wirklich?
Wie nutzen Gemeinden Facebook?
Was ist gutes Kommunalmanagement?
Standortförderung: Handlungsempfehlungen für wiederkehrende Fälle
Schafft Ihre Standortförderung Steuereinnahmen und Reputationsgewinn?
Wussten Sie, wie sich das Weltwoche-Rating zusammensetzt?
Attraktivität ist Zufriedenheit - Einbezug der Einwohnenden ist deshalb zentral
Alle reden davon. Tun Sie es: Schreiben Sie einfach
Anfragen von Journalisten nutzen, um Werbung für die Gemeinde zu betreiben
Medien: Was tun, wenn es schiefläuft?
Wie gelingen Public Affairs Projekte?

Kommunalmanagement konkret

Schritt für Schritt zur optimalen Gemeinde. Drei Broschüren zeigen den Weg zum Erfolg.

Band 1 Grundlagen

Hier lesen Sie alles über das Gemeinderating. Es besteht aus den sieben Einzelwertungen Wohnen, Arbeiten, Bevölkerung, Steuersituation, Verkehrserschliessung, Versorgung und öffentliche Sicherheit.

Band 2 Anwendung

Hier finden Sie konkrete Hinweise für die Verbesserung Ihrer Standortfaktoren. Instrumente, Strukturen und Hinweise zur Organisation. Ein gezieltes, planmässiges Vorgehen schafft die Grundlagen für den Erfolg.

Band 3

Beispiele

Die konkreten Beispiele aus der Praxis zeigen Ihnen auf, wo und wie Verbesserungen möglich sind. Dieser Praxisteil beleuchtet Verkehrsprojekte, die Raumplanung, das Marketing von Standorten und vieles mehr.

Bruno Hofer
Hofer Kommunalmanagement AG
Riniken
079 763 97 12
www.kommunalmanagement.ch
hofer@kommunalmanagement.ch

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