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Vorzeigebeispiel der Nachhaltigkeit einer Region

Energiewende zieht das Knonauer Amt in den Bann

Die Energiewende auf Kurs bringen. Das sollte eigentlich für jede Gemeinde ein Ziel sein. Gewisse Regionen sind hier schon weiter als andere. So beispielsweise das Knonaueramt.
Die regionale Standortförderung mit dem Schmetterling im Emblem lancierte bereits im Jahre 2010 eine Offensive. Das ist positiv!
Seither hat sich der Anteil der Erneuerbaren am Energie-Gesamtverbrauch mehr als verdoppelt und liegt nun absolut auf 26,7 Prozent.
Wie hat das Knonaueramt dies geschafft?
Vor allem mit Kommunikation, Ermunterung, Sensibilisierung. Im Regionalen Anzeiger beispielsweise wurden Reportagen publiziert mit Energie-Themen, zwei bis vier Beiträge waren es jede Woche.
Wer hat nebst der Umwelt noch profitiert?
Die ausgelösten Energieprojekte beliefen sich auf jährlich 6 Mio CHF Auftragsvolumen fürs Gewerbe.
Welches sind die Ziele der Zukunft?
Das Knonaueramt möchte bis im Jahr 2050 80 Prozent des Strom- und Wärmeenergiebedarfs aus selbst produzierter Energie decken.

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Immer wieder heiss diskutiert

Problematisch? Der Politiker als Standortförderer

Darf ein Standortförderer auch politisch tätig sein? Eine heikle Frage. In Titisee-Neustadt im Land Baden Württemberg wurde ein frischer Standortförderer noch in der Probezeit entlassen, weil plötzlich seinen Vorgesetzten bekannt wurde, dass er für die Grünen kandidierte. Er hatte diese offenbar im Glauben gelassen er tue nichts solches.
Der Fall wirft allgemeine Fragen auf. Grundsätzlich ist ein Standortförderer ja ein Bürger wie jeder andere auch. Also darf er auch das passive Wahlrecht wahrnehmen. Anderseits sollte er über allen Parteien stehen und neutral sein.
Doch wer ist schon wirklich neutral? Jeder hat eine Einstellung. Der eine denkt eher in liberalen, der andere in konservativen, ein dritter in sozialistischeren Denkschemen. Seine Gesinnung an der Bürotür deponieren geht sowieso nicht.
Zudem darf, wer eine Arbeit hat, auch eine Freizeit haben. Und was er damit anfängt, ist seine eigene Angelegenheit.
Was uns zur Frage zurückführt, ob die Trennung des Standortförderers von Titisee-Neustadt angebracht war. Es hat den Auftraggeber nicht zu interessieren, was der Auftragnehmer – hier der Standortförderer – in seiner Freizeit tut. Wichtig ist, dass er die beiden Dinge klar trennt und seinen Job tipp topp erledigt. Da fand wohl eine Überreaktion statt.
Es darf aber natürlich nicht sein, dass der Privatmann sein Amt missbraucht, um höhere Wahlchancen zu haben. Natürlich darf er die Bezeichnung verwenden (wenn er Zahnarzt ist, tut er dies ja auch), aber er darf diese Bezeichnung nicht als Vehikel für eine Kampagne nutzen.
Grundsätzlich ist es sicher so, dass ein guter Standortförderer mit Einsitz in einem Parlament mehr Kraft hat, seine Aufgabe mit einer Hebelwirkung zu versehen. Gerade im Bereich der Standort-Entwicklung, wo es um Schaffung von Rahmenbedingungen und Infrastrukturen geht.
Eine Wahl kann auch angesehen werden als Gütesiegel. Die Bevölkerung gibt dem Standortförderer eine zusätzliche Legitimation. So gesehen geht der Standortförderer auch ein beträchtliches Risiko ein wenn er überhaupt kandidiert.
Warum eigentlich den Standortförderer nicht ohnehin in jedem Fall vom Volk wählen zu lassen? Damit wäre auch die leidige Frage geklärt, was eine gute Standortförderung ist und was nicht.
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RASCH UND EFFIZIENT ARBEITEN

Eine Lanze für die Scrum Methode im Projektmanagement

Scrum ist ein Vorgehensmodell des Projektmanagements.
Scrum akzeptiert, dass der Entwicklungsprozess nicht vorherzusehen ist. Das Produkt ist das Bestmögliche im Moment.
Das Team managt sich selbst
Im Team sind alle gleich
Teams sind Klein
Teams absolvieren Sprints, das sind Phasen intensiver Zusammenarbeit über ein paar Tage hinweg wobei man sich täglich zur selben Zeit für 15 Minuten austauscht um zu sehen wo man steht.
Scrum ist der Gegenentwurf zur Befehls-und-Kontroll-Organisation mit Starrzielen.
Scrum setzt auf hochqualifizierte, interdisziplinär besetzte kleine Entwicklungsteams, die zwar eine klare Zielvorgabe bekommen, für die Umsetzung jedoch völlig allein zuständig sind.
Scrum eignet sich methodisch bestens um in der Standortförderung schrittweise rasch sichtbare Verbesserungen zu erzielen.
Statt auf Gesamtkonzepte zu warten werden quick wins erzielt.
Diese fügen sich dann bestens ein in das systemische Kommunalmanagement, das Ordnung schaffend angelegt ist.
Scrum Prinzipien
Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
Funktionierendes ist wichtiger als die umfassende Dokumentation
Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen
Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines starren Ziel-Plans.
Der Ansatz von Scrum ist empirisch, inkrementell und iterativ.
Es besteht zwar ein langfristiger Plan, aber der wandelt sich laufend und heisst Produkt-Backlog.
Details
Video
https://youtu.be/bec3yG7xJhU
Hörbuch-Hinweis
Die Scrum Revolution von Jeff Sutherland

Merkblätter von Hofer Kommunalmanagement AG

Die Merkblätter von Hofer Kommunalmanagement AG helfen Ihnen beim Thema Stndortförderung. Impulse für die kommunale Ebene und darüber hinaus.
Wo steht Ihre Gemeinde wirklich?
Wie nutzen Gemeinden Facebook?
Was ist gutes Kommunalmanagement?
Standortförderung: Handlungsempfehlungen für wiederkehrende Fälle
Schafft Ihre Standortförderung Steuereinnahmen und Reputationsgewinn?
Wussten Sie, wie sich das Weltwoche-Rating zusammensetzt?
Attraktivität ist Zufriedenheit - Einbezug der Einwohnenden ist deshalb zentral
Alle reden davon. Tun Sie es: Schreiben Sie einfach
Anfragen von Journalisten nutzen, um Werbung für die Gemeinde zu betreiben
Medien: Was tun, wenn es schiefläuft?
Wie gelingen Public Affairs Projekte?

Kommunalmanagement konkret

Schritt für Schritt zur optimalen Gemeinde. Drei Broschüren zeigen den Weg zum Erfolg.

Band 1 Grundlagen

Hier lesen Sie alles über das Gemeinderating. Es besteht aus den sieben Einzelwertungen Wohnen, Arbeiten, Bevölkerung, Steuersituation, Verkehrserschliessung, Versorgung und öffentliche Sicherheit.

Band 2 Anwendung

Hier finden Sie konkrete Hinweise für die Verbesserung Ihrer Standortfaktoren. Instrumente, Strukturen und Hinweise zur Organisation. Ein gezieltes, planmässiges Vorgehen schafft die Grundlagen für den Erfolg.

Band 3

Beispiele

Die konkreten Beispiele aus der Praxis zeigen Ihnen auf, wo und wie Verbesserungen möglich sind. Dieser Praxisteil beleuchtet Verkehrsprojekte, die Raumplanung, das Marketing von Standorten und vieles mehr.

Bruno Hofer
Hofer Kommunalmanagement AG
Riniken
079 763 97 12
www.kommunalmanagement.ch
hofer@kommunalmanagement.ch

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