Gemeinden informieren: Viren mit viralen Mitteln bekämpfen

Auf meiner Online-Morgenwanderung durch die Social Media Accounts habe ich es gesehen: «Wegen verschärfter Massnahmen von Bund und Kantonen bleiben Hallenbad und Stadtbibliothek geschlossen.» schreibt Uster in ihrem Twitter-Account. «Schulen geschlossen ab Montag.» vermeldet Männedorf. Ebenfalls auf Twitter.
In Zeiten der rasanten, weil viralen Verbreitung des Corona-Virus sind Social Media Plattformen auch für Gemeinden voll angesagt. Behörden müssen den Kontakt zur Bevölkerung aufrecht halten können. Gemeinden, die schon früher einen Social Media Account erstellten, werden jetzt belohnt. Ob Twitter, Instagram, Facebook oder Crossiety spielt letztlich keine Rolle. Gemeinden, die mehrere Kanäle bedienen, sind einfach noch besser dran.
Social Media Tools sind Instrumente, die den Inhalt der Gemeinde-Webseite proaktiv an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, an die Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde senden können. Es sind Instrumente die viral wirken. Nach dem Schneeballprinzip werden Inhalte verbreitet. Und dies erst noch in Sekundenschnelle. Damit kann – wenn alle mitspielen – die Verbreitung des Corona-Virus zum Stillstand gebracht werden. Und darum geht es. Das Virus mit den eigenen Waffen schlagen.

Plakatstellen ergänzen die Gemeinde Information. Viele Gemeinden verfügen bereits über fix eingerichtete eigene Plakatstellen an verschiedenen neuralgischen Punkten. Hier werden normalerweise Werbe-Informationen für kulturelle Events platziert. In Corona Zeiten können diese umgewidmet werden. Auch hier besteht das Ziel darin, Massnahmen zu kommunizieren, die dazu beitragen, die die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Distanz halten, nicht Hände schütteln, Ruhe bewahren.

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