Warum das alles so viel zu tun gibt

Liebe Gemeindeverantwortliche und alle, die sich für das Wohl Ihrer Wohngemeinde einsetzen
Letzthin war ich in Zürich, am Flughafen. Am Tag des Standortmanagements. Das ist ein Anlass der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement SVSM. Da kommt viel know how zusammen! Da tanke ich Inspirationen. Und je länger ich all diesen Standortförderern zuhöre, umso mehr wird mir klar: Standortförderung ist ein Riesending. Es braucht eine ganze Heerschar von Personen, um all die Aufgaben zu bewältigen, die im Rahmen der Standortförderung anfallen. Da ist ja zum einen der Wirtschaftsförderer. Das muss ein Salon-Löwe sein. Er wirkt im Netz. Er sorgt dafür, dass es den Firmen gut geht und sie sich betreut fühlen. Er schafft die positive Atmosphäre für die Wirtschaft. Bevor ein Wirtschaftsförderer aber wirken kann, muss der Ansiedlungsmanager gehandelt haben. Denn der sorgt dafür, dass Firmen überhaupt hierher kommen. Er weiss alles über leerstehende Gewerbe-Immobilien oder Grundstück-Brachen. Er geht täglich mit dem Bauverwalter Kaffee trinken. Er ist ein Mann der Wirtschaft. Er kennt alle Branchen. Wenn jemand kommen will, besucht er die Firma zuerst am jetzigen Standort um zu schauen, ob die überhaupt hineinpasst. Nieten wollen wir ja keine. Sondern innovative Arbeitsplätze die uns voran bringen. Viel Arbeitsplätze auf wenig Fläche. Der Ansiedlungsmanger muss ein Deal-Maker sein, ein Nachhaker, viel Zeit haben und aktiv sein, nicht locker lassen. Und auch etwas von Raumplanung verstehen oder zumindest im Vokabular zuhause sein, dass diese Raumplaner ständig im Munde führen. Arealentwicklung darf für ihn kein Fremdwort sein. Ist ja schon eine Fremdsprache, das Raumplaner-Chinesisch, nicht wahr. Aber wer sorgt dafür, dass überhaupt jemand kommen will? Da kommt der Standortvermarkter ins Spiel. Das muss ein Werbe-Freak sein. Er setzt die Potenziale in Szene. Er schafft Qualitätsbotschaften. Setzt diese in allen Kanälen mutlimedial um. Der Wirtschaftsförderer, der Ansiedlungsmanager, der Standortvermarkter: Das sind sie also: Aber noch hängen alle in der Luft und doch irgendwie zusammen. Deshalb braucht es den Standortförderer. Er ist der Chef. Der Vordenker, der Stratege, er wacht über Budgets, sorgt für Einhaltung von Standards und misst die Erfolge. All das zusammen schafft das Standort-Managemement. Kann das alles auch von einer einzigen Person bewältigt werden? Theoretisch schon. Praktisch gesehen wird das schwierig. Was ich hier schreibe habe ich im Bild zusammengefasst. Mein Schema des Kommunalmanagements. Bitte nicht kopieren ohne Angabe von wem es stammt: Hofer Kommunalmanagement AG. Danke sehr.

Aktuell